Abschlussarbeiten und Praktika

Das ATZ Entwicklungszentrum bietet laufend interessante Themen für Abschlussarbeiten in den Bereichen Energietechnik, Kreislaufwirtschaft und Neue Materialien an. Bitte richten Sie ihre Bewerbung / Initiativbewerbung an Herrn Matthias Herms herms@atz.de.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit Abschlussarbeiten in aktuell brisanten und innovativen Themengebieten durchzuführen.

Für nähere Informationen kontaktieren Sie bitte Herrn Matthias Herms telefonisch +49 9661 908 413.

Weiterhin besteht jederzeit die Möglichkeit diverse Praktika am ATZ Entwicklungszentrum zu absolvieren. Bitte bewerben Sie sich bei Interesse bei Herrn Stephan Orzol unter orzol@atz.de.

Folgende Abschlussarbeiten werden derzeit angeboten:

Nachhaltige Nutzung von Verbrennungsrückständen

Seit 1990 entwickelt das ATZ Entwicklungszentrum wirtschaftsnahe Konzepte und Verfahren zur Bereitstellung und zum Einsatz von Energie, Rohstoffen und Materialien.Das ATZ Entwicklungszentrum begleitet Kunden von der Verfahrensentwicklung bis zur Pilotanlage als auch von der Produktentwicklung bis zur Pilotproduktion. Integrierte Prozessbetrachtungen für effiziente, wirtschaftliche und nachhaltige Lösungen stehen hierbei im Mittelpunkt. Das ATZ als außeruniversitäres Entwicklungszentrum in der Metropolregion Nürnberg mit Sitz in Sulzbach-Rosenberg erzielt einen Jahresumsatz von 4 Mio. € und beschäftigt 40 Mitarbeiter, vornehmlich Ingenieure.

Die wissenschaftliche Leitung liegt beim Vorstandsvorsitzenden des ATZ Entwicklungszentrums Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich, der gleichzeitig Inhaber des Lehrstuhls für Rohstoff- und Energietechnologie der TU München ist.

Nachhaltige Nutzung von Verbrennungsrückständen – Anforderungen an die Probennahme

In Deutschland fallen jährlich etwa 32 Mio. Mg Verbrennungsrückstände an. Diese enthalten oft seltene und wertvolle Metalle (z. B. Edelmetalle) sowie Minerale (z. B. Phosphate). Zur Auswahl geeigneter Wertstoff-rückgewinnungsverfahren ist eine umfassende Charakterisierung der Rückstände durchzuführen. Dies beginnt bereits bei der Entnahme der zu analysierenden Proben, die sich aufgrund des relativ inhomogenen Materials schwierig gestaltet. In der Praxis existieren verschiedene technische Anleitungen und Richtlinien zu Probennahmen. Aus diesen soll eine Handlungsempfehlung für die Anforderungen des Versuchsbetriebs im Feuerungstechnikum des ATZ Entwicklungszentrums entwickelt und dokumentiert werden.

Folgende Arbeitsschritte sind geplant:

  • Recherche einschlägiger technischer Richtlinien und Anleitungen zur Probennahme
  • Einarbeitung in die Feuerungstechnik und den Ablauf von Verbrennungsversuchen am ATZ Entwicklungszentrum
  • Auswahl von Vorschriften, die den Anforderungen zur Entnahme von Proben aus Verbrennungsanlagen entsprechen
  • Erstellung einer Handlungsempfehlung zur Probennahme für den Versuchsbetrieb im Feuerungstechnikum des ATZ Entwicklungszentrums

Voraussetzungen:

Das Aufgabenpaket wird in Form eines Praktikums für die Fachrichtungen Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Energietechnik, Umwelttechnik oder vergleichbar angeboten.
Unerlässlich für die Erstellung der Abschlussarbeit in unserem Haus sind eine selbständige Arbeitsweise, ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, Englischkenntnisse und der sichere Umgang mit allen gängigen Computeranwendungen (MS Office). Einsatzfreude und Begeisterung für unsere Themen setzen wir voraus.

Beginn: ab sofort

Dauer: 3-6 Monate

Vergütung: ja

Ansprechpartner:

Dipl.-Wi.-Ing. Fabian Stenzel

Tel: 09661 908-416

E-mail: Stenzel@atz.de

Externe Überhitzung mittels regenerativem Wärmeübertrager – Konzeption einer Versuchsanlage

Das ATZ Entwicklungszentrum entwickelt Verfahren und Werkstoffe für die Energietechnik.
In der Abteilung Energietechnik liegt der Schwerpunkt auf der dezentralen Energieerzeugung aus Biomasse und Abfällen. Zur Nutzbarmachung dieser Energiepotenziale arbeiten wir sowohl mit biologischen (Vergärung) als auch mit thermischen Verfahren (Verbrennung, Vergasung etc.).

Im Rahmen einer Diplom- oder Masterarbeit soll folgendes Thema bearbeitet werden:


Externe Überhitzung mittels regenerativem Wärmeübertrager – Konzeption einer Versuchsanlage

 

Der Dampfprozess wird in Biomasse- sowie Abfallverbrennungsanlagen zur Erzeugung elektrischer Energie angewandt. Aufgrund der Korrosionsproblematik werden die Dampfparameter bei Einsatz schwieriger Brennstoffe im Vergleich zu fossil befeuerten Prozessen stark abgesenkt, wodurch der elektrische Netto-Wirkungsgrad limitiert ist.

Bei der hier vorgeschlagenen Variante der externen Überhitzung des im Kessel erzeugten Sattdampfes wird eine vollständige Entkopplung des korrosiv wirkenden Rauchgases von den Wärmeübertragerflächen zur Dampfüberhitzung realisiert. Mit dieser Form der Überhitzung wird der Dampfkraftprozess bei der Nutzung von schwierigen Brennstoffen optimiert und somit die Effizienz des Gesamtprozesses ohne den Einsatz von zusätzlicher fossiler Energie gesteigert.

Die Abschlussarbeit gliedert sich in folgende Arbeitspakete:

  • Recherche über die Parameter und Randbedingungen von in Betrieb befindlichen Verbrennungsanlagen für schwierige Brennstoffe
  • Auswertung der bisherigen Ergebnisse zur Staubabscheidung, Wärmeübertragung und Rauchgasauskoppelung
  • Erstellung eines Konzeptes zur modularen Untersuchung der gesamten Komponenten in einer Versuchsanlage


Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. (FH) Robert Daschner

Tel.: 09661 908-416

E-mail: Daschner@atz.de

 

Untersuchung thermisch gespritzter Schichten für den Hochtemperaturkorrosionsschutz in Verbrennungsanlagen

Das ATZ Entwicklungszentrum entwickelt Verfahren und Werkstoffe für die Energietechnik.
Die Abteilung Neue Materialien befasst sich mit der Entwicklung und Analyse von pulvermetallurgischen (Vor-) Produkten und deren Verarbeitung zu Schichten über thermische Spritzverfahren. Ein Schwerpunkt der aktuellen Forschungsarbeiten sind Schutzschichten gegen die Hochtemperaturkorrosion in Verbrennungsanlagen.

Im Rahmen einer Diplom- oder Masterarbeit (Werkstoffe / Maschinenbau / Verfahrenstechnik) soll hierzu folgendes Thema bearbeitet werden:

Untersuchung thermisch gespritzter Schichten für den Hochtemperaturkorrosionsschutz in Verbrennungsanlagen

Die Rauchgase und Aschen von Verbrennungsanlagen enthalten hoch korrosive Bestandteile in Form von schwefel- und chlorhaltigen Gasen und Salzen, die insbesondere in den Bereichen hoher Temperatur, in denen der Wärmeaustausch zum Nutzkreislauf stattfindet, für hohe Korrosionsraten verantwortlich sind. Besonders anspruchsvoll sind dahingehend die Bedingungen in Anlagen zur Müllverbrennung. Dort sind die Oberflächen von Wärmeübertragern, die in der Regel aus Stahlrohrbündeln bestehen, die mit Ni-Basislegierungen beschichtet sind, besonders stark korrosiv beansprucht.

Eine Möglichkeit zur weiteren Reduzierung und zur Minimierung der korrosiven Schädigung in diesen Bereichen besteht in der Beschichtung der Stahloberflächen mit thermisch gespritzten Metall-Keramik-Schichtsystemen. Aufbauend auf bereits durchgeführten, intensiven Grundlagenuntersuchungen sollen solche Schichtverbunde ziel-gerichtet weiterentwickelt und eingehend untersucht werden, um deren schrittweise Optimierung zu unterstützen.


Folgende Arbeitsschritte sind geplant:

  • Planung von Versuchsserien zur Beschichtung und zur Prüfung der Korrosionsbeständigkeit
  • Messung der Korrosionsbeständigkeit unter Laborbedingungen durch Auslagerung beschichteter, in Asche eingelegter Proben unter synthetisch erzeugter Rauchgasatmosphäre bei 400°C bis 800°C, Einsatztests unter Realbedingungen mittels beschichteter Kesselsonden in einem Müllkraftwerk
  • Charakterisierung der Schichten vor und nach Oxidation durch Licht- und Rasterelektronenmikroskopie an Schliffen sowie durch energiedispersive (EDX) und diffraktometrische Röntgenanalysen (XRD)
  • Verwendung weiterer Analysemethoden zur erweiterten Abklärung von Korrosionsmechanismen
    Dokumentation und Bewertung der Ergebnisse
  • Erstellung der Diplom- / Masterarbeit

 

Beginn: ab sofort
Dauer: 6 Monate
Vergütung: ja

Ansprechpartner:

Dr. HDR Patrick Masset

Tel.: 09661 908-472

E-mail: Masset@atz.de

 

Untersuchungen zur Wiederaufbereitung und Nutzbarkeit metallischer Reststoffe aus Verbrennungsrückständen

Das ATZ Entwicklungszentrum entwickelt Verfahren und Werkstoffe für die Energietechnik. Die Abteilung Kreislaufwirtschaft befasst sich mit der Analyse von Stoffströmen und Reststoffen und der Entwicklung von Verfahren zu deren Wiederaufarbeitung und Nutzung. Ein Schwerpunkt der aktuellen Forschungsarbeiten ist die Aufbereitung und Wiederverwertung von Rückständen aus Verbrennungsanlagen.

Im Rahmen einer Diplom- oder Masterarbeit (Verfahrenstechnik / Werkstoffe / Maschinenbau) soll hierzu folgendes Thema bearbeitet werden:

Untersuchungen zur Wiederaufbereitung und Nutzbarkeit metallischer Reststoffe aus Verbrennungsrückständen

Trotz einer intensiv betriebenen Trennung von Wertstoffen, die direkt dem Recycling zugeführt werden, und Abfällen, die durch Verbrennung energetisch nutzbar sind, befinden sich in den Aschen von Müllkraftwerken noch beträchtliche Anteile an metallischen Reststoffen. Diese fallen nur zum Teil als Asche- oder Schlackebestandteile an. Im Ausbrand befinden sich auch metallische Reststoffe in einer Größenordnung, die es sinnvoll erscheinen lässt, deren Nutzungsmöglichkeiten näher zu untersuchen. Dazu sollen in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung Neue Materialien schmelzmetallurgische Verfahren eingesetzt und untersucht werden.

In Versuchsreihen sollen aluminium- und kupferbasierte, metallische Rückstände aus Verbrennungsanlagen schmelzmetallurgisch behandelt und durch Zerstäubungsverfahren in pulverförmiges Produkt überführt werden. Die dabei entstehenden flüchtigen Bestandteile (Stäube, Dämpfe, Gase), festen Reststoffe (Schlacken) und das erzeugte Metallpulver sind zu analysieren und technische Nutzungsmöglichkeiten für das Pulver abzuleiten.

Folgende Arbeitsschritte sind geplant:

  • Analyse der metallischen Reststoffe aus Müllkraftwerken
  • Planung und Durchführung von Versuchsserien zum Erschmelzen der Reststoffe im Labormaßstab zur Bestimmung flüchtiger Bestandteile
  • Erschmelzen der Reststoffe im Pilotmaßstab und Herstellung von Metallpulver durch Schmelzezerstäubung
  • Chemische Analyse der festen Rückstände (Schlacken) und der erzeugten Pulver
  • Eingehende Charakterisierung der Pulver mit Vergleich zu den aus Reinstoffen erzeugten Pulverqualitäten
  • Dokumentation der Ergebnisse und Bewertung technischer Nutzungsmöglichkeiten
  • Erstellung der Diplom- / Masterarbeit

Beginn: ab sofort
Dauer: 6 Monate
Vergütung: ja

 

Dr. Mario Mocker

Tel.: 09661 908-417

E-mail: Mocker@atz.de

Technische und wirtschaftliche Bewertung von Systemen zur Speicherung thermischer Energie

Das ATZ Entwicklungszentrum entwickelt Verfahren und Werkstoffe für die Energietechnik.In der Abteilung Energietechnik liegt der Schwerpunkt auf der dezentralen Energieerzeugung aus Biomasse und Abfällen. Zur Nutzbarmachung dieser Energiepotenziale arbeiten wir sowohl mit biologischen als auch mit thermischen Verfahren. Weiterhin beschäftigen wir uns mit Konzepten für die Speicherung von thermischer und elektrischer Energie.

Im Rahmen einer Bachelor-, Diplom- oder Masterarbeit soll folgendes Thema bearbeitet werden:

Technische und wirtschaftliche Bewertung von Systemen zur Speicherung thermischer Energie

In einer Vielzahl von Prozessen und Anwendungen fällt Wärme auf einem Temperaturniveau an, welches für eine weitere energetische Nutzung geeignet ist. Erschwert wird dies jedoch häufig durch eine mangelnde zeitliche und physikalische Kongruenz zwischen Wärmebedarf und Verbrauch. Mit Hilfe von thermischen Speichern können hier große Potenziale erschlossen und fossile Energieträger eingespart werden.
Je nach Situation variieren Temperaturniveau, Periodizität des Wärmeauftritts, zeitliche Diskrepanz zwischen Nachfrage und Angebot sowie weitere Rahmenbedingungen. Deshalb sind die Anforderungen an Wärmespeicher vielfältig. In diesem Zusammenhang bestehen vielfältige Anwendungsmöglichkeiten für verschiedene Speichersysteme. In dieser Arbeit soll ein saisonaler thermischer Speicher für eine solarthermische Komplettversorgung dimensioniert werden und dabei verschiedene mögliche Speicherlösungen gefunden werden. Diese sollen hinsichtlich technischer und wirtschaftlicher Parameter verglichen werden.

Die Abschlussarbeit gliedert sich in die folgenden Arbeitspakete:

  • Recherche über den Stand der Technik
  • Abschätzung technischer Rahmenparameter
  • Dimensionierung des Systems
  • Abschätzung der Kosten
  • Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und Sensitivitätsanalyse
  • Vergleich und schriftliche Zusammenfassung der Ergebnisse

Voraussetzungen:

Das Aufgabenpaket wird in Form einer Abschlussarbeit für Studenten der Fachrichtungen Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau, Energietechnik, Verfahrenstechnik oder Umwelttechnik angeboten.

Unerlässlich für die Erstellung der Abschlussarbeit in unserem Haus sind eine selbständige Arbeitsweise, ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit und der sichere Umgang mit allen gängigen Computeranwendungen (MS Office). Einsatzfreude und Begeisterung für unsere Themen setzen wir voraus.

Beginn: ab Januar 2012
Dauer: 4-6 Monate
Vergütung: ja

Ansprechpartner

Martin Meiller

M.Eng. Dipl. Wi.-Ing. (FH)

Tel.: 09661 908-421
E-mail: Meiller@atz.de

Technische und wirtschaftliche Bewertung von Systemen zur Speicherung elektrischer Energie

Das ATZ Entwicklungszentrum entwickelt Verfahren und Werkstoffe für die Energietechnik.In der Abteilung Energietechnik liegt der Schwerpunkt auf der dezentralen Energieerzeugung aus Biomasse und Abfällen. Zur Nutzbarmachung dieser Energiepotenziale arbeiten wir sowohl mit biologischen als auch mit thermischen Verfahren. Weiterhin beschäftigen wir uns mit Konzepten für die Speicherung von thermischer und elektrischer Energie.

Im Rahmen einer Bachelor-, Diplom- oder Masterarbeit soll folgendes Thema bearbeitet werden

Technische und wirtschaftliche Bewertung von Systemen zur Speicherung elektrischer Energie

Um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu minimieren und den Klimawandel einzudämmen, ist es erforderlich die Nutzung regenerativer Energiequellen auszubauen. Dabei ist es eine der größten technischen Herausforderungen die Verfügbarkeit von Energie aus volatilen Quellen mit dem Energiebedarf der Verbraucher in Einklang zu bringen und so eine wirtschaftliche und verbrauchsgerechte Bereitstellung von Energie sicherzustellen.

Energiespeicher ermöglichen technisch die dafür nötige zeitliche Entkopplung von Erzeugung und Verbrauch. Somit sind sie in der Lage die Nutzbarkeit und Systemverträglichkeit regenerativer Energien deutlich zu verbessern. In diesem Zusammenhang bestehen vielfältige Anwendungsmöglichkeiten für verschiedene Speichersysteme. In dieser Arbeit sollen verschiedene Speichersysteme (Batteriesystem, Elektrolyseanlage) zur Lastglättung eines Windparks dimensioniert und hinsichtlich technischer und wirtschaftlicher Parameter verglichen werden.

Die Abschlussarbeit gliedert sich in die folgenden Arbeitspakete:

  • Recherche über den Stand der Technik
  • Abschätzung technischer Rahmenparameter
  • Dimensionierung des Systems
  • Abschätzung der Kosten
  • Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und Sensitivitätsanalyse
  • Vergleich und schriftliche Zusammenfassung der Ergebnisse

Voraussetzungen:
Das Aufgabenpaket wird in Form einer Abschlussarbeit für Studenten der Fachrichtungen Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau, Energietechnik, Verfahrenstechnik oder Umwelttechnik angeboten.

Unerlässlich für die Erstellung der Abschlussarbeit in unserem Haus sind eine selbständige Arbeitsweise, ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit und der sichere Umgang mit allen gängigen Computeranwendungen (MS Office). Einsatzfreude und Begeisterung für unsere Themen setzen wir voraus.

Beginn: ab Januar 2012
Dauer: 4-6 Monate
Vergütung: ja

 

Ansprechpartner

Martin Meiller

M.Eng. Dipl. Wi.-Ing. (FH)

Tel.: 09661 908-421

E-mail: Meiller@atz.de

Abwasserwärmenutzung

Das ATZ Entwicklungszentrum entwickelt wirtschaftsnahe Konzepte und Verfahren zur Bereitstellung und zum Einsatz von Energie, Rohstoffen und Materialien. In der Abteilung Kreislaufwirtschaft liegt ein Schwerpunkt auf der Energieerzeugung aus Biomasse und Abwasser. Weitere Schwerpunkte sind die Ressourcenwirtschaft und die Rückstandsverwertung. Im Rahmen einer Diplom-, Bachelor- oder Masterarbeit soll folgendes Thema bearbeitet werden.

Abwasserwärmenutzung

Es sollen in einem laufenden Forschungsprojekt Untersuchungen zur Wärmerückgewinnung aus dem Kanalnetz und der Beheizung von Gebäuden bzw. der Brauchwasser-erwärmung mittels moderner Wärmepumpentechnologie untersucht werden.

Abb.1: Prinzipielle Darstellung möglicher Standorte von Abwasserwärmetauschern

Folgende Arbeitsschritte sind geplant:

  • Erfassung und Auswertung aller relevanten Parameter der Abwasserwärmenutzung (Gesamtsystem)
  • Technische Bewertung des Wärmetauschersystems
  • Ermittlung von Kennzahlen im Dauerbetrieb (Jahresarbeitszahl, Leistungsaufnahme, Wärmeverluste, spezifische Wärmetauscherleistung in W/(m2∙K)
  • Aufzeigen der Möglichkeiten zur optimalen Anpassung der Gebäudebeheizung an die Abwasser-wärmenutzung, vor allem hinsichtlich der Anforderungen des EEWärmeG
  • Vergleich der CO2-Minderungskosten verschiedener Maßnahmen zur Gebäudebeheizung
  • Analyse und Verifizierung der bestehenden Wirtschaftlichkeitsbetrachtung der Abwasserwärmenutzung
  • Schriftliche Ausarbeitung

Voraussetzungen:

Das Aufgabenpaket wird in Form einer Abschlussarbeit für die Fachrichtung Verfahrenstechnik, Umwelttechnik, Biotechnologie oder Chemie angeboten.

Unerlässlich für die Erstellung der Abschlussarbeit in unserem Haus sind eine selbständige Arbeitsweise, ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, Englischkenntnisse und der sichere Umgang mit allen gängigen Computeranwendungen (MS Office). Einsatzfreude und Begeisterung für unsere Themen setzen wir voraus.

Beginn: ab sofort
Dauer: 4 - 6 Monate
Vergütung: ja

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing (FH), M. Eng. Andreas Weger
Tel: 09661 908-434
E-Mail: Weger@atz.de

Energie- und Kohlenstoffbilanzierung einer zweistufigen Vergärungsanlage

Das ATZ Entwicklungszentrum entwickelt wirtschaftsnahe Konzepte und Verfahren zur Bereitstellung und zum Einsatz von Energie, Rohstoffen und Materialien. In der Abteilung Kreislaufwirtschaft liegt ein Schwerpunkt auf der Energieerzeugung aus Biomasse und Abfällen. Weitere Schwerpunkte sind die Ressourcenwirtschaft und die Rückstandsverwertung.
Im Rahmen einer Diplom-, Bachelor- oder Masterarbeit soll folgendes Thema bearbeitet werden:

Energie- und Kohlenstoffbilanzierung einer zweistufigen Vergärungsanlage

Es sollen in einem laufenden Forschungsprojekt weitere Untersuchungen zur zweistufigen Vergärung biogener Substrate am ATZ Entwicklungszentrum durchgeführt werden. Hierzu müssen kontinuierliche Vergärungsversuche an bereits vorhandenen Technikumsreaktoren mit einem Modellsubstrat durchgeführt werden. Die Aufgabenstellung umfasst die analytische Begleitung der Versuche und eine Energie- und Kohlenstoffbilanzierung. Anhand der Ergebnisse sollen Aussagen über die Effektivität der zweistufigen Vergärung im Vergleich zu herkömmlichen einstufigen Verfahren abgeleitet werden.

Abb.1: Schema zweistufige Vergärung

Folgende Arbeitsschritte sind geplant:

  • Literaturrecherche zum Stand der Technik
  • Betreuung der Vergärungsversuche
  • Analytische Begleitung der Versuche
  • Energie- und Kohlenstoffbilanzierung
  • Auswertung der Versuchsergebnisse
  • Vergleich mit einstufiger Vergärung
  • Ableitung von Optimierungspotenzial
  • Schriftliche Ausarbeitung


Voraussetzungen:

Das Aufgabenpaket wird in Form einer Abschlussarbeit für die Fachrichtung Verfahrenstechnik, Umwelttechnik, Biotechnologie oder Chemie angeboten.
Unerlässlich für die Erstellung der Abschlussarbeit in unserem Haus sind eine selbständige Arbeitsweise, ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, Englischkenntnisse und der sichere Umgang mit allen gängigen Computeranwendungen (MS Office). Einsatzfreude und Begeisterung für unsere Themen setzen wir voraus.

Beginn: 01.07.2012
Dauer: 4 - 6 Monate
Vergütung: ja

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing (FH), M. Eng. Andreas Weger
Tel: 09661 908-434
E-Mail: Weger@atz.de

Aufbau einer Versuchsschmelzanlage zur Rückgewinnung von Wertstoffen aus Verbrennungsrückständen

Das ATZ Entwicklungszentrum arbeitet auf den Themengebieten Energie, Rohstoffe und Materialien. In der Abteilung Kreislaufwirtschaft ist ein Arbeitsgebiet die Rückgewinnung von Rohstoffen aus den Abfällen bzw. Rückständen, die in unserer Gesellschaft anfallen. Zur Gewinnung dieser Sekundärrohstoffe werden gezielt für die jeweilige Aufgabe Verfahren entwickelt.
Im Rahmen einer Abschlussarbeit oder eines Praktikums soll folgendes Thema bearbeitet  werden:

Aufbau einer Versuchsschmelzanlage zur Rückgewinnung von Wertstoffen aus Verbrennungsrückständen

In Deutschland fallen jährlich etwa 32 Mio. Mg Verbrennungsrückstände an. Angesichts weltweit begrenzter Rohstoffvorräte geraten deshalb auch wieder Rückstände aus Verbrennungsanlagen oder aus dem Hüttenwesen wegen ihres Gehaltes an Metallen (z. B. Kupfer, Chrom, Eisen, Blei, Edelmetalle) und Mineralien (Phosphate, Kaliumverbindungen) in den Blickpunkt. Recyclingverfahren zur Wertstoffrückgewinnung stehen an der Schwelle zur Wirtschaftlichkeit und können signifikante Beiträge zum Ressourcen- und Klimaschutz leisten. Zudem ist die Verwendung von recycelten Wirtschaftsgütern meist mit erheblich geringeren Umweltbelastungen verbunden als die Herstellung aus Primärrohstoffen.

 

Folgende Arbeitsschritte sind geplant:

  • Literaturrecherche zu den Themen: Rohstoffrückgewinnungsverfahren und Reduzierende Schmelzen
  • Konzeption und Konstruktion der Versuchsschmelzanlage auf Basis verfahrenstechnischer Daten
  • Bestellung der notwendigen Teile und Begleitung der Fertigung in der Werkstatt des ATZ Entwicklungszentrums
  • Inbetriebnahme der Anlage und vollständige Dokumentation


Voraussetzungen:

Das Aufgabenpaket wird in Form einer Abschlussarbeit oder eines Praktikums für die Fachrichtungen Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Energietechnik, Umwelttechnik oder vergleichbar angeboten.
Unerlässlich für die Erstellung der Abschlussarbeit in unserem Haus sind eine selbständige Arbeitsweise, ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, Englischkenntnisse und der sichere Umgang mit allen gängigen Computeranwendungen (MS Office). Einsatzfreude und Begeisterung für unsere Themen setzen wir voraus.

Beginn: ab sofort
Dauer: 3 - 6 Monate
Vergütung: ja

Ansprechpartner:
Dipl.-Wi.-Ing. Fabian Stenzel
Tel: 09661 908-416
E-Mail: Stenzel@atz.de