Letzter Boxenstopp vor der Zielgeraden

Die zweite Zwischenbegutachtung des Forschungsverbundes FORETA, der von 38 vorwiegend bayerischen Wirtschaftspartnern und vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst gefördert wird, hat am 4. November 2011 im Haus der Forschung in Nürnberg stattgefunden.

Der Forschungsverbund ist Teil des Klimaprogramms Bayern 2020, mit dem die bayerischen Anstrengungen für den Klimaschutz verstärkt werden sollen. 11 Institutionen bayerischer Universitäten und Hochschulen sowie zwei außeruniversitäre Forschungseinrichtungen erarbeiten zusammen mit 38 Partnern aus der Wirtschaft in den drei...

Mobiler Latentwärmespeicher im Dauer-Pilotbetrieb

Erfolgreicher Start des ersten Praxistests eines innovativen mobilen Latentwärmespeichers.

Im Rahmen des bayerischen Forschungsverbundes FORETA wird am ATZ Entwicklungszentrum ein Latentwärmespeicher mit einer Kapazität von 1,5 MWh optimiert und getestet. Nach der erfolgreichen Erprobung des Prototyps im Feuerungstechnikum des ATZ Entwicklungszentrum wird dieser nun im Pilotbetrieb bei der Firma Zollfrank Solar- & Haustechnik GmbH dauerhaft eingesetzt. Beladen wird der mobile Latentwärmespeicher mit der Abwärme einer Biogasanlage. Ein Sattelschlepper transportiert im Anschluss die gespeicherte Wärme zu einem Bü...

Vorstellung des ATZ Eisenbadreaktors in Meitingen

Meitingen, 12. Oktober 2011 - Mit so viel Resonanz hatte der Initiator des ersten Schlacken-Symposiums in Meitingen, Dr. Michael Heußen, Geschäftsführer der Lech-Stahlwerke GmbH nicht gerechnet. Über 160 Teilnehmer haben an der von dem renommierten TK-Verlag Karl J. Thomé-Kozmiensky aus Neuruppin veranstalteten Fachtagung im SGL Group-Forum teilgenommen. "Alle wichtigen Stahlhersteller aus Deutschland und Österreich sowie wichtige Vertreter aus der Bau - und Recyclingwirtschaft waren vertreten.
Als die Idee entstand, haben sich spontan viele Referenten für das Symposium gefunden. Die wissenschaftliche Leitung dieser Tagung übernahmen...

„Resilienz und Ressourceneffizienz in der Wasser und Kreislaufwirtschaft"

Am 6. und 7. Oktober hatte der Umweltcluster Bayern zu den Cluster-Tagen 2011 nach Nürnberg geladen. In diesem Jahr stand die Veranstaltung ganz im Zeichen umfassender umwelttechnologischer Ansätze, welche die Resilienz der Systeme umfassend berücksichtigen. Vom ATZ Entwicklungszentrum stellte Fabian Stenzel im Zuge seines Vortrages „Abfallwirtschaft – Neue Perspektiven für den Ressourcenschutz“ im Block „Ressourceneffizenz in der Kreislaufwirtschaft“ eine Studie über den derzeitigen Status und mögliche Entwicklungen der Abfallwirtschaft in Baden-Württemberg vor. Auf Basis der Erkenntnis, dass die Steigerung der Wertstoffabschöpfung etwa...

Bayerische Allianz für Energieforschung und -technologie

Am 29. September 2011 hat eine gemeinsam von Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil und Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch eingesetzte Expertenkommission ihr Rahmenkonzept Bayerische Allianz für Energieforschung und -technologie vorgestellt. Auch der wissenschaftliche Leiter des ATZ Entwicklungszentrums, Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich ist Mitglied der 17-köpfigen Kommission, die der Staatsregierung am Donnerstag ihre Empfehlungen, in welchen Forschungs- und Technologiebereichen Bayern in den nächsten Jahren im Energiebereich...

Kolloquium Zukunft Kunststoff-Verwertung 2011: Zwischen Vision und Wirklichkeit

Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes, Einführung einer neuen Wertstofftonne, Potenziale bei Erfassung, Sortierung und Recycling. Das zweitägige Kolloquium »Zukunft Kunststoff-Verwertung 2011«, das Fraunhofer UMSICHT und BKV Plattform für Kunststoff und Verwertung am 6. und 7. September in Krefeld abhielten, nahm brennende Fragen rund um duale Systeme, gesetzliche Neuentwicklungen und technische Innovationen unter die Lupe.

„Produzieren ohne Rohstoffe“ – mit dieser Formel leitete Professor Eckhard Weidner, Institutsleiter von Fraunhofer UMSICHT in Oberhausen, das Kolloquium ein und umriss den Weg, der in Anbetracht der...

Ressourcen- und Energiewirtschaft wachsen zusammen

Auf dem IRC - International Recovery Congress, der vom 12. bis 13. September im Hilton Hotel in Warschau, Polen, stattfand, trafen sich rund 300 Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung aus 18 Ländern zum fachlichen Austausch.
Thematische Schwerpunkte der Tagung im Feld "Rückgewinnung" waren Abfallwirtschaft, Recycling, Energierückgewinnung aus Abfall, Biologische Behandlung und Klärschlammbehandlung.
Der erste Tag der Tagung wurde mit Plenarvorträgen zum Rahmenthema Abfallwirtschaft gestaltet, während der zweite Tag in parallele Sitzungen untergliedert war. Das Tagungsprogramm umfasste insgesamt mehr als 60...

Übergabe des SRU Sondergutachtens „Vorsorgestrategien für Nanomaterialien“

In seinem am Donnerstag den 1. September 2011 veröffentlichten Sondergutachten „Vorsorgestrategien für Nanomaterialien“ gibt der SRU, dessen Vorsitzender Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich ist, Empfehlungen für einen verantwortungsvollen, vorsorgeorientierten Umgang mit dieser Technologie. Ziel ist es, Innovationen zu ermöglichen, aber auch Risiken frühzeitig zu erkennen und zu mindern. Der SRU sieht dringenden Handlungsbedarf bei der Regulierung von Nanomaterialien und fordert mehr Transparenz bei Verbraucherprodukten ein.
„Das Vorsorgeprinzip muss konsequent auf Nanomaterialien angewendet werden – das ist...

Erfolgreiche Erweiterung des Brennstoffspektrums

Mühlenrestprodukte, auch Mühlenausputz genannt, können nicht ohne weiteres in handelsüblichen Feuerungen verbrannt werden. Der niedrige Ascheschmelzpunkt, sowie der erhöhte Staubanteil sind nur zwei der Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. In einer fünftägigen Versuchskampagne im Feuerungstechnikum konnte mit Wirbelfeuerung ein autonomer Dauerbetrieb für diesen schwierigen Brennstoff, der mit Zuschlagstoffen versehen wurde, nachgewiesen werden.
Mit der vom ATZ Entwicklungszentrum entwickelten und von Spanner RE² GmbH vermarkteten Wirbelfeuerung können bislang nicht genutzte nachwachsende Brennstoffe und biogenen Reststoffe...

Mehr erneuerbare Energie aus Baden-Württembergs Biotonnen

Karlsruhe/Stuttgart. Rund 60 Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung diskutierten über die Potenziale und Chancen der Nutzung biogener Reststoffe im Rahmen eines von EnBW veranstalteten Symposiums in Stuttgart. Der Konzern hatte vom ATZ Entwicklungszentrum, dessen wissenschaftliche Leitung bei Professor Faulstich liegt, eine Studie über das Potenzial zur energetischen Nutzung biogener Reststoffe in Baden-Württemberg erstellen lassen, diese wurde nun im Zuge des Symposiums vorgestellt. Biogene Reststoffe – das sind u. a. Bioabfall, Molke, Straßenbegleitgrün oder thermisch verwertbare Stoffe wie Waldrestholz und Stroh –...